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Ich fahr' und weiß nicht wohin. 15
betheiligte. Die Sache mißlang. Es ſind leider nicht viele entronnen.“
Der Förſter ſtand auf und ging nachdenklich ein paar⸗ mal durch das Gemach, bevor er vor dem Fremdling ſtehen blieb und fragte:„wie heiß' ich Euch, Herr?“
„Nennt mich Hofmann,“ gab der Andere finſter lächelnd zur Antwort.„So ſteht's wenigſtens im Paß, den Her⸗ bersberg mir für den Nothfall zu verſchaffen wußte. Mein Familienname wird jetzt nur noch in den Steckbriefen der Zeitungen und Gensdarmen genannt.“
„Und ſeit ſieben— acht Wochen ſeid ihr, Mann und Pferd, in der Hetze geweſen?“ fragte der Alte theilnehmend. „Donnerwetter, da werdet ihr beide Ruhe brauchen! Aber Ihr könnt ſie auch haben, Herr; der Joſef Waldinger ſteht Euch dafür, daß Ihr hier nicht geſtört werdet. Aber—“ fuhr er zögernd fort—„Ihr wollt in die Gegend von Stonsheim. Iſt das nur zufällig, oder ſucht Ihr dort jemand? Ich kenne dort manchen, höre von noch mehreren. Denn,“ ſetzte er hinzu,„Vertrauen um Vertrauen. Wir haben hier herum ſchon auch ein Herz für's Vaterland und achten auf die Treuen und die Verräther.“
„Von einem der letztern iſt da keine Rede,“ erwiderte der Gaſt ernſt.„Ich hörte von Herbersberg, daß dort ſeit kurzem ein älterer Kamerad von uns wohne— ein Herr von Bühel—⸗
„Auf Breitenſteinbach?“ unterbrach ihn der Förſter.


