Teil eines Werkes 
4. Bd. (1869)
Entstehung
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ja, daß auch Ihr Euch nach mir ſehntet! Ihr dürft es mir immer ein wenig anrechnen, daß ich Alles über⸗ wand und gleich zu Euch flog!

Aber weshalb riefſt Du uns nicht? ſagte Hilde⸗ gard.

In den Gaſthof? Ach mein Kind, wo denkſt Du hin! verſetzte die Dame.Das läuft ja, nach ſolcher Ankunft zumal, ſtets aus und ein, von Mädchen, Kell⸗ nern, den Gepäckträgern, dem Wirth und wer weiß, von wem ſonſt. Eine ewige Unruhe! Darum erſchrak ich auch ſo, da ich Eure Anweſenheit erfuhr und Euch zuerſt im Gaſthof vermuthete, bis Johann mir dann Beruhigenderes ſagen konnte!

Bis hierher hatte der Graf, wenn auch ſichtbar von Ungeduld verzehrt, den ſanften Redefluß nicht zu unterbrechen gewagt. Nun aber vermochte er ſich nicht länger zu zügeln, und mit einer Stimme, aus der ſeine Aufregung nur allzu deutlich vernehmbar wurde, ſprach er jetzt:Gewiß, meine gnädige Tante, unſer Dank kann gar nicht groß und innig genug ſein! Be⸗ ſtanden Sie doch all dieſe Strapazen um unſertwillen! Wenn denn wenigſtens auch nur der Erfolg für Sie ein lohnender geweſen iſt!

Es war in dem Lächeln, das ihm aus ihrem Auge begegnete, noch etwas Anderes als die bisherige ſchmach⸗