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ſie, beider Hände in den ihren haltend, ſprach:„Ja wohl, die Tante, mein beſter Graf! Sehr überraſcht, ja erſchrocken durch Hilda's Brief— was um Gottes willen wollen Sie hier, ſo fern von Ihrem rechten Terrain? Oder iſt es nur die Liebe zu mir, die mir alle weitere Unruhe erſparen wollte, meine Geliebten? Aber Kinder, ich muß mich ſetzen!“ fuhr ſie fort, in⸗ dem ſie die That den Worten folgen und ſich, indeſſen mit der uns von ihr ſchon bekannten Beobachtung und Bewahrung des Faltenwurfs, auf Hildegard's Fauteuil am Kamin ſinken ließ.„Ich bin zum Sterben ermüdet! Dieſe abſcheulichen Eiſenbahnen ruiniren die ſtärkſten Nerven—“
„Die Eiſenbahnen?“ fiel Hildegard erſtaunt ein. „Dein Wagen, Tante—“
„Zerbrach, mein theures Kind, es fand ſich kein anderer, bequemer. Ich ſehnte mich auch nach meiner friedlichen Häuslichkeit, nach Euch und all meinen Lieben! So gab ich denn nach und ſtieg in ſolch ein Coupé— ach, nochmals, es ruinirt alle Nerven! Ich war auch halb todt, da ich hier vorhin in der Dämmerung an⸗ kam. Ich gedachte mich heute nicht mehr zu regen. Aber da ich Deinen Brief las, geliebte Engelshilda, und Johann dann erfuhr, wie nahe Ihr wohntet— ach, meine Kinder, ich mußte wirklich zu Euch— ich wußte


