Teil eines Werkes 
4. Bd. (1869)
Entstehung
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ihr heiß in die Augen.Es iſt nicht mehr zum Er⸗ tragen! Wann wird endlich dieſe Qual enden? Wann biſt Du offen mein? Wann darf ich Dich der Welt als mein zeigen in der Welt und nicht in dieſer nichtswürdigen Clauſur? Und all dieſe Qualen, dieſe albernen Rückſichten und Bedenklichkeiten um ihretwillen, die wie die Kugel am Bein des Galeerenſklaven aber bei Gott oder er lachte grimmig beim Teufel

Er hielt plötzlich inne, da eben die Thür geöffnet wurde und Friedrich in derſelben erſchien. Das helle Gaslicht zeigte gut genug, daß er überraſcht und zwei⸗ felhaft über die Aufnahme ſein mochte, die ſeine Mel⸗ dung finden möchte. Er kam jedoch gar nicht zu der⸗ ſelben, denn bevor er noch ein Wort geäußert, wich er vor einem ihm unmittelbar Folgenden haſtig auf die Seite, und zugleich ſagte eine zarte Stimme:Wozu die Umſtände, mein Freund? Die Herrſchaft muß doch erfreut ſein

Beim Himmel die Tante! rief Felix herzueilend, und im nächſten Augenblick ſtand die Stiftsdame wirk⸗ lich vor ihm und Hildegard in eigener Perſon mitten im Gemach, im Reiſeanzug und erſichtlich ermüdet, denn ihre Augen ſchauten das Paar noch ein wenig ſanfter und ſchmachtender an, als ſie ſonſt zu blicken pflegten, und auch ihre Stimme klang noch matter, da