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wollte überhaupt bemerkt haben, daß ſie ſich zu dem zurückkehrenden Neffen bei weitem weniger zärtlich ſtelle als vordem, wo ſie ihn als ihren Liebling zu bezeichnen pflegte. Sie ſah mit einer ungeduldigen Bewegung nach der Uhr und dann auf ihre Jungfer und ſagte, da dieſe die Achſeln zuckte, verdrießlich:„Sage, ich wolle ihn rufen laſſen; wo nicht, könne ich ihn erſt nach dem Diner empfangen. Ich ſei ſehr beſchäftigt.“ Und da ſie die Zofe das Zimmer noch nicht verlaſſen hörte, fügte ſie, auch wieder ohne den Kopf zu wenden, noch verſtimmter hinzu:„So geh doch und ſtöre uns nicht!“
„Gnädiges Fräulein, es ſteht auch ein Diener von der Frau von Brodowska draußen, mit dieſem Billet. Er ſolle auf Antwort warten“, rapportirte die Zofe.
„Von der Brodowska? Auf Antwort warten? Wa⸗ rum nicht gar! Wüßte nicht, was Eleonore ſo über⸗ mäßig Preſſantes zu melden hätte!“ ſagte die Dame immer verdrießlicher.„Lege es drinnen auf meinen Schreibtiſch und ſage, ich würde Antwort ſagen laſſen, ſobald ich frei wäre. Genug jetzt!— Daß man auch keinen Augenblick für ſich haben ſoll!“ fügte ſie grollend hinzu, als die Dienerin jetzt das Gemach verließ.
Die Toilettengeſchäfte gelangten endlich wieder zu einer ruhigen Fortſetzung und endlich zu einer ſelbſt⸗ verſtändlich verſpäteten, aber dennoch recht befriedigenden


