Teil eines Werkes 
4. Bd. (1869)
Entstehung
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gegen die Familie Dagobert's. Dergleichen war denn am Ende von ihr und ihrer Aufgeregtheit nicht nur zu vermuthen geweſen, ſondern mußte auch nach Ab⸗ rechnung der ihr gewöhnlichen Uebertreibungen ſehr er⸗ klärlich ſein.

Von Dagobert's Familie ſelbſt erfuhr man am aller⸗ wenigſten. Der Miniſter und ſeine Gattin zum min⸗ deſten machten es genau ebenſo wie Sereniſſimus: ſie ignorirten den Vorfall ſo vollſtändig wie irgend mög⸗ lich und hatten, woalte Freunde ſich dadurch nicht zurückſchrecken ließen, die allerkälteſte, ja faſt unfreund⸗ liche Ablehnung ihnen entgegengehalten.

Nur bei zwei Leuten nahm man etwas wahr, das jene oben erwähnten Lauſcher belohnte, wenn es auch die vorhandenen Räthſel nicht erklärte, vielmehr ihnen gewiſſermaßen noch neue hinzufügte. Das war der Ausdruck der Befriedigung, ja des Triumphes, den man in einigen unbewachten Augenblicken nicht nur in den Mienen der Stiftsdame, ſondern auch in ihren Aeußerungen zu finden glaubte.Das iſt ganz, wie ich es vorausſagte, hatte ſie dann einmal, freilich mit ihrem ſanfteſten Augenaufſchlag und der klagendſten Stimme, hinzugefügt.Wie konnte gerade dieſe Frau an eines ſolchen Mannes Seite glücklich bleiben! Sie mußte früher oder ſpäter zu Grunde gehen, obendrein in Ver⸗