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aufſuchen und mir ihre Adreſſe holen. Sie ſoll nicht allein ſein mit ihrem Unglück! Wenn Ihr ſie im Stich laßt, ich thue das nicht“, ſchloß er im härteſten Ton.
Inzwiſchen war der Tag längſt ſchon völlig herauf⸗ gekommen, im Dorfe regte ſich das gewöhnliche Leben, und auch im Pfarrhauſe wurde es allmälig laut. Eben da Herr von Bilingsfelden ſeine letzte Mitthei⸗. lung endete, öffnete ſich die Thür und die alte Haus⸗ hälterin blickte kopfſchüttelnd herein.„Hochwürden, Hochwürden“, ſagte ſie mißbilligend,„ſchon wieder ſo fruh auf? Wenn Sie mich doch wenigſtens nur— heiliger Joſeph, das ſind ja der Herr Baron!“ brach ſie erſchreckend ab, da ſie jetzt Bilingsfelden erblickte, der ſich wieder in die Sophaecke geſetzt hatte.
Florian Hausmann winkte ihr Schweigen zu.„Kein Wort vom Herrn Baron draußen“, ſprach er ernſt; beſorgt uns das Frühſtück, Wirthſchafterin.“ Und als die Alte ſich gehorſam zurückgezogen hatte, fuhr er gegen Bilingsfelden gewendet fort:„Ich weiß nicht, ob ich Ihren Willen treffe, Herr Baron! Aber da Sie Ihre Erwartung hier leider nicht erfüllt finden, und wie es droben auf dem Schloſſe ſteht, dachte ich—“
Da er innehielt, verſetzte der Andere, die Achſeln
zuckend und in bitterem Ton:„Sie haben durchaus Hoefer, In der Welt verloren. III. 14


