Teil eines Werkes 
3. Bd. (1869)
Entstehung
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finſtere Mann.Es iſt hier etwas, das ich nicht ver⸗ ſtehe. Allein daß ich Ihre Charlotte richtig beurtheile, das erweiſt ſich auch dadurch, daß ſie ſich von jenem Burſchen entweder ſogleich oder nach wenigen Tagen getrennt hat. Sie wiſſen, fuhr er mit dem gleichen Ausdruck, aber mehr referirend fort, indem er mit einer ungeduldigen Bewegung des Hauptes den von neuem hoch aufſehenden Geiſtlichen zum Schweigen verwies,

daß ich ihr ſogleich nachreiſte, ſie aber trotzdem nicht

zu entdecken vermochte. Das iſt in jenen Gebirgsthä⸗ lern am Ende kein Wunder, ja es iſt überhaupt faſt unmöglich, wenn ſich Jemand verbergen will und wir die Behörden und ihre Entdeckungsmittel nicht in An⸗ ſpruch nehmen können. Von ihr fand ich alſo keine Spur, den Namen des Herrn Dagobert traf ich aber ſchon nach acht bis zehn Tagen zu G. im Fremdenbuch. Er war. tags zuvor angelangt, allein, Pfarrer, mit einem Diener, morös und ſichtbar hinfällig, und am Abend mit dem Dampfer nach L. weitergereiſt, auch allein. Ein Irrthum fand hier nicht ſtatt. Ihn hätte ich alſo haben können, allein was that ich mit ihm? Ich ſtieß auch hernach noch zweimal auf ſeinen Namen; er iſt entſchieden in die Reſidenz gegangen und das ſchließt allein ſchon ihre Begleitung aus. Jetzt, da ſie auch nicht hier iſt, werde ich ihn freilich