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düſter das Haupt ſchüttelnd, hinzu,„daß ich in Hen⸗ riettens Begleitung etwas wie einen Troſt gefunden haben würde! So allein—“
Der Pfarrer ſah hoch auf.„Aber Henriette hat ſie ja begleitet, ſchrieb der Graf!“ rief er.
„Henriette? Begleitet? Das iſt eine offenbare Lüge, Pfarrer!“ brach Bilingsfelden aus, indem er zugleich auch von ſeinem Sitz auffuhr.„Ich habe das Fräulein an dem Morgen, bei der Entdeckung der Flucht, mit meinen eigenen Augen geſehen und ſehe noch ihren Blick voll furchtbaren Entſetzens, voll von tödtlichem Haß auf den Nichtswürdigen gerichtet! Und daß ſie ihr nachgereiſt ſei— bah, ſie hätte mir begegnen müſſen! Pfarrer, Pfarrer, haben Sie denn auch von ihr keine Nachricht? Was ſteckt hinter dieſer Lüge?“
Florian Hausmann ſtand einen Augenblick wie be⸗ täubt.„Alſo wirklich ſie ganz allein mit jenem Menſchen, ohne irgend einen andern Halt und Schutz!“ ſagte er endlich mit in einander gepreßten Händen und mit bebender Stimme.„O, dann iſt Alles vorbei! Dann begreife ich ihr Verſtummen und Verſchwinden! Dann, mein Herr Baron“, fügte er bitter hinzu,„fällt Ihre Er⸗ klärung, wie mir ſcheint, völlig zuſammen. Es wird wenigſtens kein Menſch mehr daran glauben.“
„Und wiederum thun Sie ihr Unrecht“, verſetzte der


