Teil eines Werkes 
3. Bd. (1869)
Entstehung
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men mit ihr, ja zu ihrer Rettung möglicherweiſe be⸗ durfte!

Der Morgen dämmerte, wie geſagt, und der Him⸗ mel war noch von jener leichten Wolkendecke überzogen, die wir in ſolcher Frühe gern ſehen, da ſie uns mehr als die glänzendſte Klarheit die ſchönſten Tage verſpricht.

Florian Hausmann ſah ſich das mit einem gewiſſen Behagen an, denn es war mit einer Art von Troſt und Frieden über ihn gekommen: da nur erſt der An⸗ fang gefunden war, meinte er, ſollte auch wol ein erträglich Ende zu entdecken ſein! Er lehnte ein paar Augenblicke in dem geöffneten Fenſter und ſchaute auf die ſtille Dorfſtraße hinaus und auf den prächtigen Fluß, der durch eine Lücke zwiſchen den Häuſern drü⸗ ben ſichtbar wurde. Es war ſo ſtill umher, daß er deutlich das Rollen des Zuges vernehmen konnte, der jenſeits eben die Station verließ. Dann folgte das ſcharfe Pfeifen, und der Geiſtliche ſchloß das Fenſter und ſetzte ſich an den nahe ſtehenden Arbeitstiſch. Was er vernommen hatte, erinnerte ihn an die Raſchheit und Leichtigkeit aller Verbindungen; es bedurfte nur weniger Tage, bis er, wenn Prinzeß Conſtanze anders wollte, bereits Auskunft erhalten konnte.

Der alte Herr ſaß und ſchrieb eifrig; er ſah nicht auf, wie wunderbar ſchön der Tag auch aus den Mor⸗