Teil eines Werkes 
3. Bd. (1869)
Entstehung
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derſelben fragte, ſagte ſie, den nachdenklichen Blick zu ihm erhebend:Ich weiß nicht, wie es kommt, daß ich⸗ neuerdings hin und wieder an die ſogenannte Feind⸗ ſchaft denken muß, die unſere Familien trennen ſoll. Ich weiß, wie ich Ihnen ſchon neulich ſagte, kaum oder gar nichts davon. Sie aber gedachten ja der⸗ ſelben, Couſin. Wiſſen Sie mehr von dieſen Dingen? Kennen Sie irgend eine Veranlaſſung?

Es zuckte etwas durch das matte blaue Auge und die ſchlaffen Züge war er nur überraſcht durch die Frage, oder war ſie ihm zugleich auch unangenehm? und er verſetzte erſt nach einer Pauſe hörbar zögernd: Aber ich bitte Sie, Couſine, was wollen Sie ſich Ihre Heiterkeit durch dieſe alten unglücklichen Geſchichten trüben laſſen, die uns, Sie und mich, ja überhaupt und Gott Lob gar nichts angehen!

So entgehen Sie mir nicht, ſprach ſie mit ſchwa⸗ chem Lächeln.Es iſt alſo wirklich und im Ernſt etwas daran? Und Sie wiſſen davon? Stammt es ſchon von alters her?

Man ſah's ihm an, daß ihm dieſe Fragen peinlich waren, allein wie ſie gethan wurden, glaubte er ihnen wohl nicht ausweichen zu können, und ſo entgegnete er endlich achſelzuckend:Das glaub' ich kaum, obgleich

und da er, ihre Stille bemerkend, ſie nach dem Grunde