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das thun, ſage ich, wenn es eben etwas wie ein wirk⸗ licher, ob auch noch ſo närriſcher Ernſt, die Wahrheit wäre! Allein daran glaub' ich eben nicht; es iſt nicht Ernſt, nicht Wahrheit, ſondern— der Henker weiß was! Ich ſage Dir offen, daß ich dem Burſchen täglich mehr mißtraue, daß mir ſein Herandrängen an uns oder vielmehr an Dich ganz und gar nicht gefällt.“
„Aber, Felix, wie mißtrauiſch und ungerecht! Ich kenne Dich gar nicht ſo!“ ſagte ſie mit erneutem Kopf⸗ ſchütteln, aber diesmal ohne Lächeln.„Es wäre ja unnatürlich, wenn er leidend, wie er iſt, und auf Hülfe und Theilnahme angewieſen, dieſelbe am fremden Ort nicht zuerſt bei Verwandten ſuchte!“
„Von denen weder die Seinen noch er ſelbſt bisher haben etwas wiſſen wollen, mit welchen ſie vielmehr in einer aller Welt bekannten Feindſchaft gelebt haben! Erinnere Dich jenes Morgens in Rom und ſeiner Un⸗ gezogenheit gegen Dich!“
„Die er neulich gleich bei ſeiner Ankunft erklärte und entſchuldigte“, verſetzte ſie ernſt.„Und die Fami⸗ lienfeindſchaft— ja, ich habe von der Exiſtenz einer ſolchen gehört, allein empfunden habe ich jemals ebenſo wenig davon, wie ich ſie überhaupt auch nur verſtanden habe. Und am allerwenigſten begreife ich, wie ſie gegen uns, gegen mich zur Aeußerung gelangen könnte.“


