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leugbar für einen Poſten, wie er ihn urſprünglich in Neapel eingenommen hatte, vor vielen Andern befä⸗ higte. Es ließ ſich freilich nicht leugnen, daß er dann, ſeinen kranken Chef vertretend, ſich gleichfalls mit Ge⸗ ſchick und Würde, vor allem mit jener überraſchenden und für ihn folgenreichen Selbſtſtändigkeit zu benehmen verſtanden; allein man ſah darin entweder nur ein— Gott weiß wie und wodurch veranlaßtes— jähes Auf⸗ lodern, oder— auch davon erfuhren die Leſer ſchon— man witterte darin noch beſondere Motive und vor allem fremde Einwirkungen und wandte ihm und ſei⸗ nem folgenden Leben eine Aufmerkſamkeit zu, deren der luſtige Lebemann bis dahin ſich niemals zu rühmen gehabt hatte.
Bisher waren dieſe Beobachtungen ohne irgend einen lohnenden Erfolg geblieben. Graf Felix hatte keinerlei Verbindungen, die durch andere als die alltäglichſten und unſchuldigſten Intereſſen zuſammengehalten wurden. Er verkehrte mit keinem Mann von Bedeutung und Einfluß in einer Weiſe, welche gerade dieſe Bedeutung oder dieſen Einfluß ins Auge gefaßt hätte, und hatte für alle Fragen, welche ſich mit der Politik beſchäf⸗ tigten, Sorgloſigkeit, ja Gleichgültigkeit. Dieſelben waren ſogar faſt allzu groß, als daß man noch recht hätte an ſie glauben mögen, und rechtfertigten daher die Fort⸗


