Teil eines Werkes 
3. Bd. (1869)
Entstehung
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Dienſtzwange, der auch nur möglichen Erneuerung alter Conflicte vorzog, wenn er nur ſich und den Seinen zu leben entſchloſſen war und zuerſt und vor allem die Geſundheit und Zufriedenheit, die Wünſche ſeiner Ge⸗ mahlin in Rückſicht nahm? Daß die Geſundheit der Gräfin noch nicht für das Klima von** geeignet ſei, und daß ſie ſelbſt an dem dortigen Leben und ſeinem Ton keinen Geſchmack finden könne, begriffen die Kun⸗ digen das heißt, mehr oder minder alle gut genug und fanden es, wenn auch lächelnd, endlich durchaus gerechtfertigt, daß der Graf nicht Luſt habe, ſich auf längere Zeit von ſeiner ſchönen, anmuthigen, liebens⸗ würdigen Frau zu trennen.

Die Leſer haben indeſſen früher ſchon erfahren, daß

das Auftreten des Grafen in Neapel, Gaeta und Rom für die meiſten ſeiner nähern und fernern Bekannten ein ſehr überraſchendes geweſen war, und daß man noch weniger die Entſchiedenheit erwartet hatte, mit welcher er bei ſeinen Anſchauungen verharrte, geſchweige denn die Gleichgültigkeit, mit der er die Folgen auf ſich nahm. Man kannte ihn nur als den Mann der Geſellſchaft, dem es allein in dieſer und ihrem Treiben, in all ihren kleinen Wirren und Intriguen wohl war

und der ſich hier mit einem Takt und Geſchick bewegte,

das man wohl gelten laſſen mußte und das ihn un⸗