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ſo gut wie das ganze Gemach muſternd.„Ich meine Dir doch geſagt zu haben, daß ich nur eine halbe Stunde bei meiner Tante bleiben würde. Aber gleichviel“, fügte ſie mit leichtem Lächeln hinzu,„ſtöre ich da ein ganz beſonderes Geheimniß oder bin ich Dir ſonſt ſo iurchi⸗ bar, daß Du ſo vor mir erſchrickſt?“
„Es war ſo ſtill hier— ich dachte Allerlei— ſo weit fort— ich ſchrak bei dem Geräuſch auf—“ ſtammelte das Mädchen, das jetzt auffällig blaß geworden war, ohne die Augen vom Boden zu erheben, und man hörte es, daß ſie die Worte kaum hervorzubringen vermochte.
„So?“ verſetzte die Prinzeſſin mit einer gewiſſen Kälte des Tons, während ihre Augen feſt auf der jungen Dame ruhten.„Mir war's, als erſchräkeſt Du nur vor mir, und das mußte mich betrüben, Eleonore! Wes⸗ halb weilſt Du aber, wenn Du ſo tief nachzudenken haſt, hier im Salon, wo eine Störung kaum ausbleiben kann, und nicht lieber in Deinem ſtillen Zimmer, wo Du vor ihr ſicher biſt?“ Und da das Mädchen nichts erwidern zu können ſchien, fügte ſie noch kälter hinzu: „Komme in Dein Zimmer, ich habe mit Dir zu reden, und mir iſt es hier zu unruhig.“
Eleonore ward dunkelroth und leichenblaß. Sie machte eine Bewegung, als wolle ſie der Weiſung folgen, aber ſie zitterte ſo heftig, daß dieſe Bewegung mißlang


