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um, ob ſchon die Lichter angezündet, und wo Eleonore iſt. Sie ſoll aber nicht erfahren, daß ich ſie ſhen i will. Ich werde zu ihr gehen.“
Die Abweſenheit der alten Frau währte nur wenige Minuten, aber auch dieſe werden genügen, den Leſern einen Rückblick in das Leben der hohen Frau zu er⸗ öffnen, von der ſie ſchon mehrfach hörten und die ſie nun ſelber kennen gelernt haben. Prinzeſſin Conſtanze, nebſt ihrem Bruder Hermann früh verwaiſt, hatte bei der zärtlichen Liebe, welche das kinderloſe Fürſtenpaar dieſen ſeinen nächſten Verwandten und beſonders dem kleinen Mädchen widmete, nie unter dieſem Geſchick zu leiden oder die kaum gekannten Aeltern zu vermiſſen gehabt. Sie wuchs ſo glücklich heran, wie es nur irgend einem Kinde zu Theil werden kann, und ent⸗ wickelte ſich zu einem jungen Weſen, das überall, wo man es ſah und von ihm wußte, im Kreiſe der Ver⸗ wandten, des Hofes, der ganzen Bevölkerung vergöttert wurde und, was das Beſte war, dies auch durch die glänzendſten innern und äußern Vorzüge verdiente.
Dem gewöhnlichen Schickſal ihrer Standesgenoſſen, daß bei ihrer Verheirathung zuerſt nach dem Staats⸗ intereſſe und erſt in zweiter Linie nach ihrem Glücke und Herzen gefragt wurde, entging trotzdem ſie ſo wenig wie eine Andere, und ſie wurde mit achtzehn


