Teil eines Werkes 
1. Bd. (1869)
Entstehung
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das, für dieſe Sache? Im Uebrigen freilich, da denk auch ich, daß Hoheit ein ernſtes Wort ſprechen ſollten. Und da legte die Prinzeſſin, während zugleich ein gütiges Lächeln durch ihr Geſicht glitt, die Hand ſanft auf die Schulter der Alten und verſetzte:Daß Du es wohl mit mir meinſt, das weiß ich, Anna, und auch, daß ich auf Deinen Rath, Deine Erfahrung, Deine Klugheit bauen kann. Hier aber reicht das nicht aus. Mein Onkel und die Tante haben mich lieb und ſind vorurtheilsfreier und einſichtiger als Viele. Ganz aber können ſie Geburt und Stellung nicht verleugnen, noch ſich von den Anſchauungen derſelben frei machen. Wenn man das zu benutzen weiß und auch ſonſt die Gelegen⸗ heit wahrnimmt, halte ich es für leicht möglich, daß ich ſie vielleicht gerade in der Entſcheidungsſtunde nicht neben mir, ſondern mir gegenüber finde. Ich fürchte, man iſt auf dergleichen aus. Mein Bruder iſt plump, ſagte ich ſchon, und dieſe Othmaringen ſie zuckte die Achſeln.Aber es thut nichts. Ich will vorſichtig ſein, auch für ihn, der in ſeinem ſtolzen und reinen Selbſtbewußtein ſo himmelhoch über dieſen Menſchen und ihren Ränken ſteht. Und wir müſſen raſch ſein. Mir iſt ich weiß ſelbſt nicht recht. Sage ich unheim⸗ lich? Meine Tante kam mir vorhin wunderlich verlegen

vor oder war es froſtig? Geh hinaus und ſieh Dich