Teil eines Werkes 
1. Bd. (1869)
Entstehung
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die es ja gut mit dem Herrn Major im Sinne zu haben ſcheinen, ſo kann der Herr Prinz es in Wirk⸗ lichkeit

Laß uns aufhören, Anna', unterbrach ſie die hohe Frau, noch immer hörbar ſehr ergriffen, allein es klang zugleich doch auch etwas wie Entſchloſſenheit aus ihrer Stimme ſo gut wie aus ihren Worten.Ich ſehe, fürchte ich, der Sache auf den Grund, und da habe ich freilich nicht zu ſäumen, wenn ich mir mein Lebens⸗ glück nicht ſtehlen laſſen will. Ich glaube alt genug zu ſein und auch ſonſt es mir verdient zu haben, daß ich ſelbſtſtändig über mein Glück und Geſchick ent⸗ ſcheide.

Indem kam die zweite Sprecherin aus dem Hinter⸗ grunde des Zimmers, wo ſie geſeſſen haben mochte, hervor, und es war noch hell genug, um ſie in der That als eine bejahrte, aber anſcheinend noch rüſtige, hochgewachſene Frau erkennen zu laſſen, ſo feſt und ſo ſchlicht in ihrer äußern Erſcheinung, wie ſich den Leſern bisher auch ſchon ihr Inneres offenbarte. Hoheit müſſen ſich nun auch nicht erſchrecken laſſen, ſagte ſie ruhig.Der Herr Onkel und die Frau Tante ſind, ſoviel ich von dem Ding verſtehe, ganz und gar für Sie und wollen obendrein dem Herrn Major ſehr wohl. Was gehen Hoheit da die Andern an, heißt