Teil eines Werkes 
1. Bd. (1869)
Entstehung
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des muntern Tons ihres Neffen und trotz der reſpekt⸗ vollen Haltung des Majors ſich in beiden eine ziemlich andere Empfindung regen mochte, eine Art von Gereizt⸗ heit hier und eine kalte und zugleich entſchiedene Zu⸗ 3 rückweiſung derſelben do. Bei der zweiten Bemerkung des Prinzen zeigten ihre Züge eine unverhehlte Ver⸗ ſtimmung, und als Bilingsfelden geantwortet hatte, ſagte ſie kalt:Ich muß dem Major zuſtimmen. Sie zeigen ja ein ganz ungemeines Intereſſe an dieſen Dingen. Aber Sie haben heute Abend Unglück mit Ihren Scherzen und der Familie Othmaringen, wie es ſcheint.

Der Fürſt trat mit ſeiner ſchönen Begleiterin heran. Macht mein Herr Neffe wieder einmal ſeine Künſte und neckt ſeine Tante und den Major? fragte er launig. Drauf, Bilingsfelden! Ein Soldat wie Sie weicht vor keinem Angriff zurück!

Gnade, Gnade! rief der Prinz munter aus,ich bin ſchon geſchlagen genug! In der That, gnädige Tante, ich habe heute Unglück! So wird man in ſeinen edelſten Abſichten verkannt! Ich will nur dieſen geheim⸗ nißvollen Herrn Major ein wenig necken um ſeiner heimlichen Ausflüge nach Othmaringen willen, während man ihn auf das ſolideſte in Neideck beſchäftigt glaubt

In der That, mein Lieber, Du haſt Unglück, un⸗ terbrach ihn der Fürſt in einem ganz ungewöhnlich