Teil eines Werkes 
1. Bd. (1869)
Entstehung
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wort hatte:Verzage nicht! Bleibt Dir doch noch Dein Kind, dem Du fortan Vater und Mutter biſt! da erwiderte der Baron mit müdem Lächeln:Nein, ver⸗ zagen will und werde ich nicht, um des Kindes willen, obſchon es ja auch nur eine Himmelsblüte iſt.

Das traf indeſſen nicht zu. Das Kind gedieh viel⸗ mehr auf das lieblichſte und fröhlichſte und entfaltete ſich allmälig zu einer jener Erſcheinungen, die nicht blos auf ihre nächſte Umgebung, ſondern auch auf alle Welt und zumal auf das Volk, wenn daſſelbe ihnen nicht ganz fern bleiben muß, einen tiefen Eindruck machen. Man ſagt von ihnen nicht, wie von andern Menſchenkindern, daß ſie hübſch, daß ſie häßlich, daß ſie dies oder das ſind, ſondern erfindet beſondere Be⸗ zeichnungen für ſie, die uns ſtets an den Sinn und Geiſt, an das Gemüth und die Poeſie erinnern, welche uns aus den Volksliedern entgegenhauchen. Hier war die Bezeichnung obendrein eine gegebene, denn Char⸗ lotte Eliſabeth, wie das Kind geheißen worden, war nicht die erſte Dame von Othmaringen, welche mit einer Roſe verglichen und als ſolche bezeichnet wurde. Aber es war immerhin wunderbar, daß dieſer Name, oder ſagen wir Titel, denn ein ſolcher war es, ſeit mehreren Generationen geruht hatte und ſchwerlich noch von einem Lebenden auf eine der Ahnfrauen wirklich