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ſchön, zu reich, als daß es dauern könnte“, fügte er einmal hinzu.
Und auch dieſe— ſagen wir Ahnung, ſagen wir Prophezeiung?— traf leider ein. Die Freude und der Jubel auf den Othmaringiſchen Beſitzungen waren unermeßlich, als die Baronin im zweiten Jahr ihrer Ehe einen Stammhalter gebar, der, anders als die Kinder erſter Ehe, von Leben und Geſundheit ſo zu ſagen ſtrahlte und auf das prächtigſte gedieh. Als der Knabe aber faſt drei Jahre alt war, ertrank er in dem kleinen, zu dieſer Jahreszeit faſt waſſerloſen Bach, der den Raſengrund auf der Jenſeite des Schloß⸗ hügels durchſchneidet, auf einer Stelle, wo er ſeither alltäglich am Ufer geſpielt hatte, in den drei bis vier Minuten, während welcher die Wärterin, zwanzig Schritte davon mit dem vorbeigehenden Gärtner über irgend einen eben geäußerten kindlichen Wunſch des Kleinen ſprach. Von dem Schmerz der Aeltern, von der Trauer im Schloß und auf den Beſitzungen iſt nichts zu ſagen, ſie gingen über jede Beſchreibung hinaus, und die un⸗ glückliche Wärterin floh davor aus dem Leben.
„Ich hab' es Dir geſagt“, ſprach Baron Othmar zum Pfarrer, als derſelbe auf die Trauerkunde ins Schloß geeilt war und mit dem Vater vor der armen kleinen Leiche ſtand.


