Teil eines Werkes 
1. Bd. (1869)
Entstehung
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barungen, die ſich leicht mit der erſten in Verbindung denken ließen.

Und zwar war das nächſte Ereigniß in dieſem bis⸗ her ſo ſtillen Kreiſe für den Pfarrer das überraſchendſte und wichtigſte von allen: etwa drei Wochen nach ſeiner Heimkehr theilte der Baron dem Freunde eines ſchönen Tags mit, daß er Frau von Armfeld zur zweiten Gattin erwählt und ihr Jawort bereits erhalten habe.Und denke Dir, Alter, fügte der Herr hinzu im Tone der tiefſten Bewegung und mit einem weichen Lächeln, das ſchon für ſich allein ein Ereigniß geheißen werden durfte, da in des Herrn ſtillem Geſicht ſchon ſeit Jahr und * Tag wohl einmal ein freundlicher Zug, aber niemals mehr ein wirkliches Lächeln erſchienen war,und denke Dir, das liebenswürdige Weſen hat es mir bekannt, daß ſie mich längſt und innig geliebt und damals Arm⸗

5 feld's Bewerbung ſo ſchnell angenommen und die Ver⸗ bindung beeilt habe, um aus unſerer Nähe zu kommen und womöglich von dem Gefühl frei zu werden, das 3 nicht nur ein verlorenes war, ſondern ihr meiner Frau 6

und mir gegenüber auch freilich wohl als ein ſündiges 4 erſcheinen mußte. Erinnerſt Du Dich wohl noch an * 3 das, was ich Dir nach unſerer Rückkehr aus dem Bade einmal ſagte?

Ich erinnere mich daran, verſetzte der Pfarrer mit