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ihr zugeſtimmt zu haben behauptete. Sie war ſo miß⸗
trauiſch geworden gegen alle Freundſchaft und Theil⸗
nahme der Welt, oder ſo niedergedrückt durch die Wucht 4 des traurigen Lebens, das ihr beſchieden geweſen, daß ſie ſchon einige Wochen lang auf Schöneck lebte, als ihr alter Vormund von dem Pfarrer, der gleichfalls nur durch reinen Zufall davon erfahren hatte, ihre Anweſenheit vernahm und zugleich eine Schilderung ihrer Lage erhielt, und ſie trat dem Baron Othmar, da er hinübereilte— ſchon dies war ein Ereigniß in ſeinem ſtillen Leben— ſo ſcheu und ablehnend ent⸗ gegen, als habe ſie auch zu ihm und ſeiner Hülfe das Vertrauen verloren.
Der Baron raffte ſich, wie wir vernahmen, aus 1 ſeiner Verſunkenheit auf; er wäre nicht der Mann von Herz und Gemüth, von Geiſt und Rechtsgefühl geweſen, als welchen ihn ſelbſt jetzt alle ihm nahe Stehenden achteten und liebten, hätte er nicht die wärmſte Theil⸗ nahme und das ernſteſte Mitleid für die arme Frau empfunden und nicht begriffen, daß hier nur mit ſchnel⸗ lem und entſchiedenem Eingreifen geholfen werden konnte. Dazu fand er denn auch die rechten Leute und trug ſelber nach Kräften dazu bei, die verworrenen Ange⸗ legenheiten und Verhältniſſe abzuwickeln und für die Dame zu retten, was noch zu retten war. Und als


