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zuſammengeſchwundene Beſitzungen am Ausgange des Thals lagen und an die Umgebungen der kleinen, oben erwähnten Stadt grenzten. Während ein jüngerer
Zweig auswärts in Reichthum und Anſehen fortblühte,
ging dieſer ältere immer mehr zurück, und als um das Jahr 1820 der letzte Graf ſtarb, ließ er ſein einziges Kind, eine noch junge Tochter, in einer Armuth und Vereinſamung zurück, die völlig troſtlos geweſen wären, hätten der Baron Othmar, der vom Vater gewünſchte Vormund, und ſeine damals noch lebende Gemahlin
ſich des jungen Weſens nicht auf das thätigſte und
liebevollſte angenommen. Der Baron ſetzte es bei den Lehnsvettern durch, daß man der Gräfin den armſeligen väterlichen Beſitz ließ und ſie nicht als völlige Bettlerin in die Welt hinausſtieß. Er nahm dieſen Beſitz unter ſeine Aufſicht und Pflege, er nahm auch die junge Dame ſelber in ſein Haus und hielt ſie gleich ſeiner Gemahlin wie ein eigenes geliebtes Kind, und als Gräfin Friederike im nächſten Jahr in einem Bade, das man wegen des leidenden Zuſtandes der Baronin beſuchte, einen Herrn von Armfeld kennen lernte und von ihm um ihre Hand gebeten wurde, berieth das edle Paar die Pflegetochter mit älterlicher Treue und ſah ſie mit wahrem Schmerz in ſchier unverſtändlicher
Haſt und Heftigkeit dem Manne ihr Jawort geben und
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