Teil eines Werkes 
1. Bd. (1869)
Entstehung
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noch bei den wenigen Familienfreunden und Nachbarn, und auch er ſelber kehrte, nachdem er ihm genügt, ſo ziemlich zur Weiſe ſeiner Ahnen zurück und lebte fortan auch nur als der brave Landjunker.

So ging es fort bei ſeinem Sohne, ſeinem Enkel und dem Sohn dieſes, obgleich der letztere gleich zahl⸗ reichen Standesgenoſſen die bisherige Unabhängigkeit verlor und ein Unterthan des Fürſtenhauſes wurde, welches in dieſen Gegenden das mächtigſte geweſen war. Bei den Othmaringen wurde dadurch nichts verändert. Der alte Baron lebte weiter, wie er es von Jugend auf gewohnt geweſen war, und da er ſtarb, machte es ſein einziger Sohn nicht anders. Nur ließ dieſer die Zahl hinter ſeinem Namen fort, er hieß ſelbſtverſtändlich, gleich allen älteſten Söhnen ſeines

Hauſes, Othmar.

Mit dieſem Letzten, der in der That auch der letzte Mann des Hauptſtammes war, gelangen wir zu der Zeit unſerer Erzählung und werden bei dem alten Herrn, denn das war er bereits, fürs erſte einkehren müſſen.

Der Freiherr Othmar hatte gleich allen ſeinen Vor⸗ fahren ſeine Jugend auf Schloß Othmaringen unter der Zucht eines Hofmeiſters ſtill und fleißig verlebt und war, kaum erwachſen, in Begleitung des Lehrers