und zufrieden fort, als Landjunker im beſten Sinne
des Worts, ſeiner Familie, ſeinen Unterthanen, ſeinem reichen Beſitz, ohne Leidenſchaften und excentriſche Nei⸗ gungen oder gefährliche Liebhabereien, ohne beſonderes Glück und ohne großes Unglück, ein liebevoller Gatte und Vater, ein gütiger Gebieter, ein einſichtsvoller Haushalter, der dem, was die Vorfahren ihm hinter⸗ laſſen hatten, wo irgend möglich noch neue Erwerbungen hinzufügte, ſodaß endlich ſelbſt die meiſten Beſitzungen der ausgewanderten Geſchlechter den Othmaringen ge⸗ hörten und man ihren Namen gleich dem jenes be⸗ rühmten Herrn von Carabas ſich überall entgegenklin⸗ gen hörte.
Hervorragende Menſchen gab es unter ihnen, ſo⸗ wiel man erfuhr, niemals, aber wackere, ehrenhafte Männer und treffliche, ehrbare und ſchöne Frauen wur⸗ den alle, und es gab nur einen Einzigen unter ihnen, der einigermaßen aus dieſen altgewohnten feſten Bah⸗ nen gewichen war, Freiherr Othmar, der zwölfte oder dreizehnte dieſes Namens, der, zu Anfang des vorigen Jahrhunderts von großen Reiſen zurückkehrend, ſein Vaterhaus zu eng und unbequem fand und im Verein mit einem italieniſchen Baumeiſter das neue Schloß über dem Dorfe aufbaute. Lob und Nachfolge fand dieſer, ſagen wir: Einfall weder bei den Seinen,
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