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Verhältniſſen hervorgegangen ſei, welche der Prinz nicht vorausberechnen und denen er vielleicht gar nicht ge⸗ wachſen ſein konnte; wie vermöchte unſereins zu
entſcheiden und zu begreifen, wie ſolche Ausſichten,
ſolche Zuſtände auf einen ſolchen Kopf wirken, was ſie für eine Bedeutung für ihn haben? Genug, mein Mann und der Rath, beide meinten, daß der erſte Schritt,
der Dich ihm verband, ein Unrecht und ein Unglück
geweſen ſei, auch eine Thorheit, da er Dich nothwendig in eine Lage brachte, welche eine zweifelhafte und gefährdete war und bleiben mußte, auch ohne die unver⸗
mutheten Veränderungen, welche die äußere Stellung
ves Prinzen erlitt. Jetzt ſei das Alles anders, meinten ſie, und der zweite Schritt ſei für Dich nicht nur leichter, ſondern auch gerechtfertigter und ſicherer als der erſte, vorausgeſetzt natürlich, daß Dein Herz dazu ja und Amen ſage.
Ich will das nicht weiter ausführen“, fuhr Fran
Conſtanze fort, während Marie noch immer regungslos
an ihrer Schulter lehnte.„Es iſt viel Wahres daran.
Du gibſt, immer den innern Zug vorausgeſetzt, kaum einen geringen Bruchtheil von dem auf, was Du damals opferteſt, nicht Deine Jugend und Deine Gaben, nicht Deine Ausſichten und Anſprüche. Das Leben liegt nicht mehr ganz und gar Voredir, ſondern zum großen und


