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Zur linken Hand : eine Erzählung / von Edmund Hoefer
Entstehung
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Nachlaſſen. Ich glaube, er hat das an mir bewieſen, wie er mich errang, wie er mich von ſich ſchob. Du haſt das damals nicht hören wollen, Mama leicht machte meinen Beſitz ihm weder mein Vater, noch ich ſelbſt, ich aus Demuth, mein Vater aus Mißtrauen. Aber er ließ nicht nach und beſiegte die eine und das andere. An Mitteln hat es ihm in ſolchen Fällen nie gefehlt. Und ſo zeigt er's auch jetzt.

Frau Conſtanze hatte mit großem Ernſt zugehört, und nun, da Marie ſchwieg, redete ſie:Dies Hin⸗ und Herſprechen nützt aber nichts, wir müſſen zu einem Ent⸗ ſchluß und Ziel kommen. Gib Acht, mein Kind, fuhr ſie fort.Sieh, als dieſer Brief des Arztes eintraf,

deliberirten wir viel, was zu thun, was zu glauben,

was zu bezweifeln ſei; die ſchwachen Männer waren gleich überredet, ſie fanden in des Prinzen jetzigem Auftreten etwas Chrenhafteres und Beſtechenderes, als man ihm je habe nachſagen können. Und ſie meinten, das Wagniß könne nicht allzu groß ſein, wenn Du noch einmal mit dem zu leben verſuchteſt, mit dem Du ver⸗ bunden warſt und noch biſt, wie es ſich jetzt zeigt; Du müßteſt eben annehmen, daß das Unglück für Euch aus

und ihn endlich unwiderſtehlich überwuchert. Wo irgend ein Plan auftaucht, ein Einfall, fügte ſie mit leiſer Bitterkeit hinzu,gibt's kein Raſten in ihm, kein