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Zur linken Hand : eine Erzählung / von Edmund Hoefer
Entstehung
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hielt ihr die Bildchen vor.Roſa, wie kommt dies hierher? rief ſie athemlos, mit zitternder Stimme, die ganze Geſtalt wie von einem Fieberſchauer erfaßt.

Die alte Dienerin ſchaute die kleinen Stücke, dann die Herrin ungläubig, wie träumend an.Aber mein Gott, ſagte ſie endlich, ſelber bebend,das iſt ja

Das iſt mein Kind, das iſt ſein Grabl rief die arme Mutter aufſchluchzend und indem ihr die Thrä⸗ nen aus den Augen ſtürzten.O Roſa, Roſa, um Gottes Barmherzigkeit willen, wie kommt dies hierher, gerade jetzt? Der Rath kann es nicht gebracht haben haben Sie

So war mir Gott helfe, ich that es nicht, ich weiß nichts davon, ſagte die ergriffene Roſa.Und wenn es der Rath nicht war, ein Fremder iſt vor meinen Augen nicht ins Haus gekommen!

Marie hatte ſich mit ihrer gewohnten Kraft ſchon wieder gefaßt. Sie wiſchte die Thränen fort, ihre Geſtalt wurde ruhig.Und dennoch muß Jemand hier geweſen ſein, ſprach ſſie, die Bilder feſt in der Hand haltend,und es war der Prinz, Roſa, er iſt da! Nur er kennt mein Herz und den Zauber, dem es ſich niemals zu entziehen vermag!