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Zur linken Hand : eine Erzählung / von Edmund Hoefer
Entstehung
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ſage nur: vielleicht! Motive und Zwecke, die am allerwenigſten mit dem Edelſinn zu thun haben! Sie hat ihm ihre Kunſt geopfert und ihren Beruf, ihr Talent; ſie opferte ihm ihr Glück, ihren Frieden, wo⸗ für? Für einen Traum, für eine Liebe zur linken Hand! Denn das iſt's, Ihr Herren, fügte die Dame erregt hinzu,das iſt's, was mich von Anfang an ge⸗ gen dieſe unglückliche Verbindung ſo ſehr eingenommen hat; die Form wäre ſehr gleichgültig geweſen, hätte ſie nur den rechten Inhalt gehabt. Aber da fehlte es. Denn es war bei ihm niemals etwas Anderes als zuerſt eine Phantaſie, ein Rauſch, und hernach der Trotz gegen den Widerſtand, dem er begegnete, der Trotz, welcher der Welt beweiſen wollte, daß ſelbſt ſeine Phantaſie berechtigt und befähigt ſei, nicht nur zu exiſtiren, ſondern auch dem Menſchengeſindel als eine Art von Wahrheit zu erſcheinen gut genug für uns, gut genug für das arme Kind. Mit einem Wort, ſchloß die Dame,wenn Marie denkt und fühlt, wie ich hoffe, ſo trennt dieſer neue Verſuch ſie noch entſchiedener von ihm als Alles, was voraus⸗ ging. Ich will es Euch noch einmal verſprechen, wie ich es Dir ſchon verſprochen habe, Löhnde, daß ich kei⸗ nen Einfluß auf ihre Entſcheidung üben willl. Ent⸗ ſcheidet ſie ſich aber, wie ich hoffe, gegen ihn, ſo