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konnte ſeine Stellung mit aller beſſern Einſicht, mit allem guten Willen zu keiner andern machen, als ſie war und noch mehr durch ganz unberechenbare Zu⸗ fälle wurde. Das erklärt nicht nur ſein Straucheln, ſondern entſchuldigt es auch um ſo mehr, als das, was wir jetzt von ihm erfahren, beweiſt, wie es nur ein momentanes war. Dies Feſthalten an dem Bunde, wenn auch in der Stille, dies jetzige reuevolle Einlen⸗ ken beweiſt in meinen Augen, daß die Illuſionen, von denen Marie geredet hat, doch etwas Beſſeres geweſen ſein müſſen.“
„Und wie ernſt die Umkehr und die Reue“, fiel der Rath ein,„das beweiſt uns Zöllner's Theilnahme und Wärme. Er iſt der Mann nicht, ſolche Worte zu ſagen, ohne daß ſie aus ſeiner tiefſten Ueberzeugung ſtammen, und er iſt unabhängig und nüchtern genug, um ſich nicht durch den Schein, ſei es, welcher es wolle, blenden und beſtechen zu laſſen!“
Frau Conſtanze machte eine faſt heftige, abwei⸗ ſende Bewegung.„Ihr leitet das Alles eben, Gott mag wiſſen, weshalb, aus ſeinem Edelſinn ab, aus ſeiner alten Liebe, aus ſeiner— ich weiß nicht was! Und ich und, wie ich hoffe, auch Marie, finde darin nur eine neue Beſtätigung ſeines zugleich ſchwachen und vorurtheilsvollen Charakters und überdies— ich


