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Menſchen und der Künſtlerin folgten. Er gehörte wie⸗ derum zu den Wenigen, denen Frau Conſtanzens kleiner Betrug den Genuß verſchaffte, Mariens Begabung in ihrer vollen Größe und Schönheit kennen zu lernen, und er war endlich unter allen Hausfreunden derjenige, deſſen Gegenwart das Mädchen am wenigſten ſtörte, vor dem ſie ſich am offenſten und freiſten ihrer wahren Natur überließ.
Dieſer Vorzug, wenn man es ſo heißen darf, erklärte ſich nicht blos durch des Prinzen häufige, ja faſt regel⸗ mäßige Anweſenheit, ſondern auch durch ſeine Perſön⸗ lichkeit, durch ſein ganzes Weſen und durch den Ton und die Weiſe e, welche er dem liebreizenden Geſchöpf
gegenüber vom erſten Tage an angeſchlagen hatte und
ſeitdem unabänderlich inne hielt. Herzlichkeit, Theilnahme und Offenheit ſprachen aus jedem ſeiner Blicke, klangen aus jedem Wort, die er ihr zuwandte, und ſein Ver⸗ ſtändniß der Kunſt, ſein Urtheil und ſein Geſchmack waren von einer Feinheit, Gereiftheit und Sicherheit,
woelche ſeinen Ausſprüchen ſelbſt für die Erfahrenſten
und Einſichtigſten einen bedeutenden Werth und ein großes Gewicht verliehen und das junge Mädchen bald
immer vertrauensvoller und gläubiger zu ihm ufſchauen
ließen.
Eine Gefahr für ihren Schützling fanden der Com⸗


