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Zur linken Hand : eine Erzählung / von Edmund Hoefer
Entstehung
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Art von Ungezwungenheit begegnen, ſich vor ihnen um einen Volksausdruck zu gebrauchen nicht geniren zu laſſen.

Es wird hiernach verſtändlich ſein, daß ſie vor der Offenbarung und Hingebung, die der Geſang von ihr verlangt haben würden, noch viel ſcheuer zurückwich. In dem größern Kreiſe ließ ſie ſich von der Commerzien⸗ räthin ein einzig Mal zu einer kleinen Production faſt zwingen man merkte es, daß ſie nur nachgab, um die gütige, von ihr angebetete Frau nicht zu betrüben oder zu erzürnen und machte im Grunde vollſtändig Fiasco; die Stimme war ſo ſchön wie irgend denkbar, aber der Vortrag war ſeelenlos. Wenig anders nur war es in den zwei oder drei Kirchenconcerten, von denen ſie ſich nicht ausſchließen durfte, und ſelbſt wenn ſie hin und wieder im allerkleinſten und vertrauteſten Cirkel einmal ihre Scheu überwand und, den Bitten und dem Drängen nachgebend, ihre Stimme erklingen ließ, erreichte ſie niemals weder den Aus⸗ noch den Ein⸗ druck, wie in dem ſtillen Zimmer des alten Vaters oder in den Stunden, wo ſie mit den geliebten Pflegeältern ſo ſah ſie das edle Paar beinahe an und höchſtens dem einen oder andern der ſchon erwähnten Hausfreunde allein war.

Selbſt dieſe gelangten nicht ohne weiteres zu einem