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Zur linken Hand : eine Erzählung / von Edmund Hoefer
Entstehung
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iſt ihr ewiger Schmerz! fiel ein Dritter ſcherzend ein es war ein Offtzier.

Sie irren voheit, das iſt keine Nixe und Sirene,

nes, gläubiges, reines Menſchenkind, in dem die Seele nur erſt nach der vollen Entfaltung ringt, verſetzte der Andere ernſt und fuhr dann zur Dame gewendet fort:Du erinnerſt Dich, Conſtanze, ich zeigte Dir neulich einmal die Tochter unſeres alten Organiſten, die Marie Kettenbrink; das Mädchen iſt ein wunderbares Geſchöpf die Bezeichnung ſchön paßt kaum, ſie iſt zu weit oder zu eng genug, es ſagte mir damals ſchon ein Bekannter, ſie ſolle eine ganz prachtvolle Stimme haben, und er ſei nur neugierig, was der alte Kauz, der Vater, damit anfangen werde. Das muß ſie alſo geweſen ſein. Aber ſo hab' ich mir

es nicht gedacht. Es iſt wie bei ihrer Schönheit

prachtvoll iſt nicht genug oder zu viel. Es iſt der reine Glockenton.

Am folgenden Morgen, noch früh, trat eine Dame in einfachem, dunklem Morgenanzug durch die kleine ſchwere Thür der Cantorei und verlangte Herrn Kettenbrink zu ſprechen. Ihr Begehren ſtieß auf keinen Widerſtand. Sie wurde die Treppe hinauf und zu der betreffenden Thür gewieſen und fand den Organiſten am Tiſch unter dem Fenſter mit der Abſchrift eines