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Eine Geschichte von damals / von Edmund Hoefer
Entstehung
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Worte:Geht mit Gott und ſteht feſt! Dann, als die Beiden ſchon das Haus durch die Hinterthür verlaſſen, aber dann erſt, ſchlug ſie die Hände vor's Geſicht, als wolle ſie die hervorſtürzenden Thränen zurückhalten. Sie hatte ſich auch bald wieder gefaßt und ging in die Stube, wo ſie den Frauen das Nöthigſte mittheilte.

Die Bäurin redete von den Ahnungen und Vorzei⸗ chen, Regine blieb in ihrem gewöhnlichen, ſtarren Schwei⸗ gen, und erklärte zuletzt nur einſilbig, daß ſie ſelber bei der Gartenpforte wachen werde. Man haſtig zur Nacht, und dann eilten die beiden Mädchen und die zwei Mägde auf verſchiedene Stellen des Walles zum ſorg⸗ fältigen Wachehalten. Die Bäurin blieb mit der Anne beim Spinnrade, bis ſie nach einer Weile aufſtand und zu ihrer Gefährtin finſter ſagte:Komn, wir wollen drüben Betten ausbreiten, daß ſie ſich doch hinlegen kön⸗ nen zu ſterben, wenn ſie mit Blut und Wunden nach Haus kommen.

Frau, Frau! erwiederte die Alte,was redet Ihr da! Es wird doch ſo arg nicht werden! Unſ re Bur⸗ ſchen ſind den Wälſchen im Buſch zu mächtig ſie ge⸗ winnens.

Komm' Du nur, war die Antwort.Ich weiß, was ich weiß. Es gibt noch Blut und Leichen im Hauſe, bevor's wieder Nacht wird. Ja, wär der Bauer da