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Eine Geschichte von damals / von Edmund Hoefer
Entstehung
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244 unaufhaltſamer. Allerwärts jubelte man dem Kampf ent⸗ gegen und brachte freudig die ſchwerſten Opfer für den zu erwartenden Krieg, und alle Tage neu einlaufende Nachrichten von gelungenen einzelnen Auflehnungen gegen den Feind erhöhten die freudige, hoffende Stimmung. Jetzt zeigte ſich, wie allgemein und— wohlthätig der furchtbare Druck geweſen, der ſeit faſt ſieben Jahren das Land gefeſſelt. Nun endlich pulſirte es gleich feſt und ent⸗ ſchloſſen in allen Herzen.

Auf dem Buſchhofe ſchaute man trotzdem, und wenn auch über einen etwaigen Ueberfall beruhigt, nicht grade mit heiteren Augen in die Zukunft; die Menſchen dort waren nicht an ein leichtes munteres Leben gewöhnt, und die Ereigniſſe der letzten paar Tage allerdings nicht dazu geeignet geweſen, ihnen Herz und Kopf frei zu ma⸗ chen. Die Bäurin, die wir im alten Aberglauben der Gegend befangen geſehen, vergaß die böſen Anzeichen nicht, die ſich ja auch ſchon im Ueberfall, im Brand, in der Verwundung des Sohnes leider als richtig bewie⸗ ſen haben ſollten. Die Mägde und Jochem, der Knecht, ſchleppten der ſorgenvollen Frau täglich auf das gewiſ⸗ ſenhafteſte neue bedenkliche Geſchichten aus Haus und Umgegend herbei, und ſie war von jeher ſo viel auf ſich und auf ihre eigenen Grübeleien angewieſen geweſen, daß ſie auch jetzt Alles allein mit ſich herumtrug. Zu ihren