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Eine Geschichte von damals / von Edmund Hoefer
Entstehung
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. Der Müller ſah aber nach der Straße hinüber und fragte endlich:Dort jenſeits iſt das auch noch Dein?

Nein, entgegnete der Alte;das iſt herrſchaft⸗ lich nichts als Bruch und Moor. Aber mach' fort, daß wir fertig werden.

So, ſo! machte der Müller, indem er ſich jetzt erſt den Bäumen zuwandte, und darauf begann das Um⸗ herſuchen, das Meſſen, Klopfen und Prüfen, bis der Müller endlich einen Baum gefunden, wie er ſeinem Zwecke entſprach, und nun mit dem Verkäufer über den Preis unterhandelte. Das währte noch eine geraume Zeit, denn Beide waren vom ächten alten zähen Land⸗ ſchlage und wichen und wankten nicht von ihren Köpfen. Da hätt' ich drüben kaufen können mit ſolchem Sün⸗ dengeld! ſchrie der Müller böſe, und Rolof verſetzte vollkommen kalt:Thu's noch! Ich verdank es Dir nicht, denn mir preſſirt's nicht. Und ſo ging der Handel hin und her, bis der Müller endlich heftig ſagte:Nun gut, ſo ſei's. Du weißt leider Gott's, daß ich in Noth bin, und ſo muß ich mich wohl ſchrauben laſſen. Aber ſo was hätt' ich nimmer von einem alten Freunde er⸗ wartet, und wieder komm' ich Dir nicht Du kannſt drauf fluchen..

Der Bauer erwiederte kein Wort. Langſam zog er einen Baumhammer aus der Taſche ſeines langen grauen