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„Näher hätt' ich's doch haben können,“ fuhr der Müller fort.„Zu Dir kam ich eben aus alter Freund⸗ ſchaft und um einmal ſelber die Herrlichkeit auf dem Buſchhofe zu ſehen.'s iſt kurios genug— an die dreißig Jahr kennen wir uns, und nicht einmal bin ich herüber gekommen. Aber es iſt richtig— Du lebſt da wie ein Graf, ſo ſtatiös iſt Alles. Iſt das noch immer Dein eigener Wald?“
„Ja,“ erwiederte der Bauer kurz und finſter.„Dort hinten im Grund die Straße macht meine Grenze.— Hier links geht der Weg,“ ſetzte er hinzu und folgte dem Pfade, der in der immer dichter rings ausgebreiteten Laubdecke kaum noch ſichtbar blieb.
Sie gingen eine Weile ſchweigend weiter; die Son⸗ nenſtrahlen verſchwanden nun auch droben aus den Kro⸗ nen, und es begann drunten um die Männer her ſchon dämmerig zu werden. Da machte der Bauer wieder Halt, deutete vor ſich hin, wo der Boden ſich raſch ſenkte, und ſagte:„Da ſind wir! Nun ſuch' Dir aus, was Dir paßt.“— Und als der Andere ein wenig verdrießlich bemerkte:„Ich ſeh' keinen Unterſchied! Sie ſind nicht beſſer als die droben!“ da fuhr er ruhig fort:„Ich habe Dir ſchon einmal geſagt, daß ich nur hier ſchlage, und daß die Straße dort drüben die Abfuhre kommöbe acht. Greif' zu, eh's dunkel wird.“


