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Eine Geschichte von damals / von Edmund Hoefer
Entstehung
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weſen, daß wir nur drunten, auf der einen Stelle ſchla⸗ gen, was wir verkaufen wollen. Der Beſtand hier bleibt, wie er iſt; unſere Nachkommen brauchen auch Holz. Und drunten führt eine Straße entlang. Wie wollteſt Du's von hier fortbringen?

Der Müller ſchüttelte wieder das Haupt.Du biſt eben immer ein Querkopf geweſen, Rolof, meinte er, haſt immer für Dich was Apartes haben müſſen! Das fehlte mir juſt, daß ich noch an die nach mir denken ſollte! Laß ſie ſelber ſich umthun, wie's ihre Eltern muß⸗ ten. Und um's Holz wär' mir am wenigſten bange. Da ſteht überall noch ſo viel, daß man die ganze Menſchheit dabei neunmal todtbraten könnte.

So? fragte der Andere kalt und blieb einen Au⸗ genblick ſtehen und ſchaute ſeinen Begleiter an.Und doch kommſt Du drei Meilen weit extra zu mir, um Dir eine Mühlenwelle zu kaufen? Was bliebſt Du da nicht bei euch drüben?

Ei, Du weißt wohl, daß wir drüben keine eigenen Waldungen haben, ſondern daß Alles dem Fürſten ge⸗ hört, lautete die Antwort.Und der verkauft ſündlich theuer, und ſeine Förſter und Amtleute machen einen Lärm um jedes Stück Holz und thun ſo koſtbar damit, als wär's wunder was Rares.

Nun alſo! ſagte der Bauer im Weitergehen.