Der Eine blieb ſtehen und ſtieß ſeinen langen Ei⸗ chenſtab auf das Laub, welches mit Schneereſten vermiſcht den Pfad bedeckte. Er ſah bald rechts, bald links und legte den Kopf hintenüber, um den vollen Aufblick zu einer rieſigen, nahe ſtehenden Eiche zu gewinnen.„Aber ſapperment,“ bemerkte er dann und ſah wieder herab zu ſeinem Gefährten,„was führſt Du mich denn hier im Walde herum, Alter? Mir ſcheint's, wir wären nun weit genug und brauchten nur zuzugreifen. Der da iſt mir ganz recht,“ ſetzte er hinzu und erhob die Spitze des Stockes gegen den eben geprüften Baum.
„Aber mir nicht,“ verſetzte der Andere, der beim Stehenbleiben ſeines Begleiters zwei Schritt weiter gleich⸗ falls Halt gemacht und dem Benehmen des Andern gleichgültig zugeſehen hatte.„Mir nicht, Müller. Hier ſchlag' ich keinen Stamm und keinen Aſt. Komm nur mit, wir ſind gleich auf dem rechten Fleck, und da kannſt Du nach Guſto wählen.“ Er ſchritt ruhig weiter.
Der Müller folgte widerwillig und erſt nach einem neuen bedauernden Blick auf die Eiche.„Beſſer find' ich ſie nicht,“ ſagte er kopfſchüttelnd,„und Dir, mein'’ ich, könnt's egal ſein.“
„Das iſt es eben nicht,“ verſetzte der Bauer— denn ein ſolcher war's ſeiner Tracht nach— ruhig.„Es iſt einmal von Alters her bei uns auf dem Buſchhof ſo ge⸗


