Teil eines Werkes 
2. Theil (1861)
Entstehung
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Gelände am Strande bis zu den friſch prangenden Wäl⸗ dern, das alte friedliche und gemüthliche Wolden drüben, das ſo hell herüberſchaute, als wolle es der Abtei einen treuherzigen Gruß zu ihrem neuen, ſchönen, jungen Leben ſchicken!

Die beiden alten Männer, welche jetzt auf dem Platze weilten, hatten wohl ein Recht heiter und zufrieden dar⸗ ein zu ſehen! Und als jetzt aus einem der, von den Wald⸗ partieen des Parks herbeiführenden Seitenwege ein klei⸗ nes Mädchen hervorſprang, den eine Dienerin mit einem noch kleineren Kinde auf dem Arm folgte, wurden die Au⸗ gen der Alten ſo leuchtend, als ſeien ſie noch einmal jung geworden in ſolchem Glück der Gegenwart, und der Ba⸗ ron beugte ſich, die Pfeife aus dem Munde nehmend, zu dem glühenden, bildſchönen Kinde nieder und ſagte, das blonde weiche Haar ſtreichelnd mit einem leuchtenden Lie⸗ besblick:nun Blanka, willſt Du auch einmal den Groß⸗ vater beſuchen?

Ja, Großpapa Blumen bringen, ſprach ſie mit der lieblichen Stimme ſolcher ſchönſten Jugend und wandte ſich zu ihrem kleinen mit Laub und Blumen gefüllten Wa⸗ gen und raffte mit den Händchen daraus hervor, es dem Alten jauchzend hinzubieten und auf ſeine Kniee zu legen. Viel, Großpapa, viel Blanka allein gepflückt! er⸗

zählte ſie wichtig und eifrig.

Du biſt auch ein ganz braves Kind ¹ ſagte er lä⸗

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