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Da, wo die Lindenallee, die alle Anlagen des Eilands von den Ruinen der Abtei her durchſchnitt, wie der auf den entgegengeſetzten Strand traf, endete ſie in einem mäßig großen Rondel von uralten, prachtvoll aufragenden Lär⸗ chenbäumen gebildet. Der Platz war ſonſt ſelten beſucht worden, denn er war vom Schloß ein wenig entfernt und lag abſeits von den gewöhnlichen Spazierwegen ſeiner Bewohner. Es iſt ſeltſam, aber unleugbar, daß der Menſch auch in ſolchem, anſcheinend nur von der Laune des Augenblicks abhängenden Treiben und Thun gar leicht der Gewohnheit und Regel ſich ergibt und ſich von ihnen beſchränken läßt. Und dazu kam hier nun noch die— wir wiſſen nicht genau, ob auch in anderen Gegenden un⸗ ſeres Vaterlandes herrſchende— in dieſen nordlichen Landſtrichen ſtark hervortretende Eigenthümlichkeit, daß auf dem Lande gemeiniglich unendlich wenig von einem Leben oder gar Ruhen in der freien Natur zu ſagen iſt. Und wer überhaupt und wirklich einmal im Freien weilt, ruht und lebt, ſucht ſich dazu ſicher eine Stelle in der näch⸗ ſten Nähe des Hauſes aus, als dürfe er dasſelbe nicht einen Augenblick aus dem Geſichte verlieren.
So, wiederholen wir, war es auch auf Engelsöe ge⸗ weſen; der Park wurde wenig begangen und exiſtirte ei⸗ gentlich nur als eine freilich nothwendige, aber immerhin zufällige Zugabe zu den übrigen Ländereien, der man nur nach Laune und Geſchmack, nicht aber aus Intereſſe Pflege


