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„Der Ruprecht hat einen feinen Blick, und unſere Kleine iſt nichts als Herz. Da müſſen ſie ſchon etwas ganz ab⸗ ſonderlich Gutes herausfinden, mehr als wir. Wir,“ ſetzte er hinzu, und das noch immer ſcharfe blaue Auge lachte munter unter der überhängenden Braue hervor und ſpottete gleichſam des langen ſchneeweißen Haares, das nur noch einen Theil des ehrwürdigen Hauptes um⸗ kränzte,—„wir hatten vor fünfzig Jahren freilich ande⸗ res zu thun als im Park zu promeniren und neue Bänke und Tiſche aufzuſtellen. Unſer Hans Adam hat darum ja auch ſein Leben lang mit Euch gezankt, daß Ihr nicht halb ſo viel für Engelsöe gethan als für die Güter. Nun iſt er dafür aber auch deſto zufriedener mit dem Jungen, die es ihm ſo recht zu Dank machen.“
„Wem thun ſie das nicht?“ bemerkte der Baron mit einem neuen Lächeln, und ſchaute ſich heiteren Blicks um, in ſeiner anmuthigen, behaglichen Umgebung.„Es iſt ſchön auf Engelsbe— fröhlich und voll Leben. Aber wir konnten's auch brauchen, Gottlob.“
Der alte Herr hatte wohl ein Recht, ſich froh und zufrieden umzuſchauen und den Platz zu rühmen, auf dem er weilte, denn wenn auch nicht zum Träumen, wie jene einſame Stelle dort hinten am Strande, oder wie das Belvedere,— zum vollen, ſchönen Lebensgenuß gab es keinen reizenderen und zugleich, wie wir wiederholen, be⸗ haglicheren, auf der geſegneten kleinen Inſel.
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