Teil eines Werkes 
2. Theil (1861)
Entstehung
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Verkehr blieb, weil ich wußte, welchen Einfluß er auf die Vorſtände der Darlehenskaſſe, und eine wie gewichtige Stimme er ſchon damals bei der Regierung hatte. Wie es mit Ihren Angelegenheiten ſtand, war mir damals lei⸗ der kein Geheimniß mehr, wenn ich auch ebenſo wenig wie Graf Bergheim ein ſo ſchnelles Ende fürchtete. Er wollte Ihnen wohl, mein Herr! Er hat ſich redlich bemüht, einen ehrenvollen Ausweg für Sie zu finden bis auf den letzten Augenblick! Aber was rede ich darüber? brach ſie mit einer ſtolzen Bewegung ab. Laſſen Sie uns enden, mein Herr, ich bitte darum.

Er ſah ſie eine Weile finſter ſchweigend an, bevor er kopfſchüttelnd antwortete:Hildegard ſei nur dies einemal wahr und offen! Gib die alten traurigen und armſeligen Ausflüchte auf! Du vermagſt mich über den wahren Sachverhalt nicht zu täuſchen. Meinſt Du, ich hätte mich von hier, von Dir und meinem Kinde ſo vollſtändig geſchieden, daß ich fortan nichts mehr von Euch erfah⸗

ren? Kam er nicht auch hieher, bis

Sie erhob den Kopf noch höher, und die Stirn leicht gefaltet, die Augen trotzig, verſetzte ſie heſtig:Ja, Graf Bergheim kam auch hieher und man verdächtigte ihn auch hier. Aber, mein Herr, er hatte ſich damals eben verlobt, was doch wohl eine ſeltſame Zugabe zu einem Verhältniß mit mir geweſen wäre. Er kam her, um noch⸗ mals und immer von neuem bei der Ordnung Ihrer und