Teil eines Werkes 
2. Theil (1861)
Entstehung
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Kunſtſtück, den Krieg auf das fremde Terrain zu ſpielen und allerlei alten Kram ſtets von neuem außzurühren, deſſen Grundloſigkeit und Unwahrheit längſt bewieſen eigentlich niemals in Zweifel geweſen. Es iſt umſonſt, mein Herr, mich berührt weder die heuchleriſche Milde, noch die jetzige armſelige Verdächtigung. Sie wiſſen ſehr gut, daß ich nicht anders gelebt, als es ſich für meine Stellung ſchickte.

Ja, ich weiß, daß über das, was für eine Dame vom Stande ſchicklich, damals bei manchen dieſer Damen noch ſeltſam freie Anſichten herrſchten, ſagte er bitter. Sie wiſſen aber Madame, daß dieſe Anſichten in der Familie der Absberg ſtets verdammt wurden, und daß auch Sie und ich in den erſten ſechs Jahren unſerer Ehe bis zu Diana's Taufe, ſetzte er noch bitterer lächelnd hinzu,darüber nicht minder entſchieden urtheilten. Sie wiſſen, wie unglücklich mich die Entdeckung machte, daß Sie anfingen, leichter zu denken. Sie wiſſen vielleicht noch, was Sie mir damals, nach jenem Balle in Edels⸗ heim verſprachen. Nachher in E., freilich war das Verſprechen vergeſſen, und es ging dann weiter, wie es.

Da Sie ein ſo vortreffliches Gedächtniß haben, unterbrach ſie ihn mit Hohn,ſo werden Sie ſich auch wohl noch an das erinnern, was ich Ihnen zur Erklärung mittheilte daß ich mit Bergheim nur deswegen in