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Haſt Du Dich, wenn Du Diana anſchauteſt, nicht ein einzigmal an jene Zeit erinnert, der ſie ihr Daſein ver⸗ dankt, jener Zeit, welche nach manchen Jahren des Su⸗ chens, des Zweifelns und Mißverſtehens ſo ſchön für uns aufging mit wirklicher Liebe, mit ſchönem, wahrem Glück? — Sei gut, ſei freundlich, ſei menſchlich, Hildegard!“ redete er innig, drängend weiter und trat ihr einen Schritt näher.„Ich biete Dir die Hand mit vollem, warmem Herzen zum gegenſeitigen Vergeben und Vergeſſen. Und wenn Du glaubſt, daß wir Beide einander zu ſehr ent⸗ fremdet worden, um uns jemals wirklich wieder Eins zu fühlen,— ſo gedenke jener guten Zeit wenigſtens um un⸗ ſeres Kindes Willen und laſſe Dich durch die Erinnerung an unſer Glück bewegen, Diana jetzt das ihre zu gründen und es ihr mütterlich zu gönnen.“
„Sparen Sie Ihre Worte, ſie bewegen und beſte⸗ chen mich nicht, mein Herr,“ verſetzte ſie mit unveränderter verächtlicher Kälte.„Entſagen Sie jeder Annäherung, jedem Verſuch einer Einwirkung auf meine Entſchlüſſe und Gefühle. Ich weiſe ihn heut wie immer zurück. Ich weiß, was ich zu thun, wie ich zu handeln habe, und ich weiß, daß es zwiſchen mir und dem— Manne niemals eine Vereinigung gibt, der noch eben— nach der ſoge⸗ nannten langen Buße— auch von ſeinem Vergeben und Vergeſſen, mir gegenüber, zu ſprechen vermochte!— Wir ſind wohl fertig, mein Herr?“


