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Frieden mit den Deinen! Diana iſt Dein einzig Kind, und ſie ſteht Dir doch ſo fern! Laſſe es beſſer werden, Hildegard! laſſe ſie einmal, ein einzigmal die Mutter ſehen! Glaube mir, Du wirſt Dich nicht zu beklagen haben!“
„Um den Preis der Anerkennung jenes— Menſchen — niemals!“ entgegnete ſie ſtarr und hart.
Der Baron wandte ſich nach einem langen finſte⸗ ren Blick von ihr ab, ſchritt zur Thür ſeines kleinen uns bekannten Kabinets, öffnete dieſelbe und ſagte laut:„wie Sie hörten, es iſt umſonſt. Kommen Sie herein, Merlin.“
Hildegard zuckte wie vom Schlage getroffen zuſam⸗ men und ſtarrte dem Eintretenden entgegen, als ſei der hohe, hagere Mann nicht ein lebendes Weſen, ſondern das Geſpenſt deſſen, der, obſchon ihr Gatte, ſo viele Jahre er von ihr entfernt geweſen war, daß ihr auch ſein Aeußeres faſt fremd geworden. Aber im nächſten Augenblick, da ſie ihn nun wirklich erkannt als ein Weſen von Fleiſch und Blut, als den, welchen ſie auf der Welt, wenn auch nur aus ihr allein bekannten Gründen, am bitterſten haßte, warf ſie ihm einen Blick voll vernichtender Verachtung zu und wandte ſich, ohne auf ſein bewegtes„Hildegard!“ zu hören, ſtolz und ſchroff gegen die Außenthür. Und als ſie plotzlich den Vater neben ſich erblickte, ſprach ſie mit erhobenem Haupt:„ich hoffe, man wird den Zwang,


