Teil eines Werkes 
2. Theil (1861)
Entstehung
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finden, ſo kann ſich meine Familie und wen es ſonſt was angeht, dabei beruhigen.“

Sie war roth geworden und in ihrem Auge blitzte es von einem finſteren Zorn. Aber ſie bezwang ſich wie⸗ derum und ſagte nun ziemlich lebhaft:„Du möchteſt Dich bitter täuſchen, Vater! Ich weiß es mit Beſtimmtheit, daß man bei der Regierung anders über die Erbſolge denkt und Dich vielleicht nur aus ganz beſonderer Rückſicht über Engelsöe und Mönkewitz zu Gunſten Dianas verfügen laſſen wird—“

„Bah, bah!“ unterbrach er ſie ein wenig verächtlich, aber im Uebrigen hatte er bereits ſichtbar ſeine volle Gleichmüthigkeit wieder gefunden.„Was gehen mich die Narren von unſerer Regierung an? Ich erkenne keinen Herrn über mir und keine Behörde für mich an, als den Fürſten ſelber, und ich verhandle auch mit keinem Ande⸗ ren. Dumm genug, daß ich das einmal vergaß und hier anfragte. Doch genug,“ brach er ab;„die Sache iſt ab⸗ gemacht; ich theile ſie Dir mit, da Du als Tochter des Hauſes allerdings das Recht haſt, ſie zu erfahren. Die Baronin hat alſo wieder einen— und zwar einen völlig legitimen Erben. Deine Tochter liebt dieſen Mann, der, wie ich erkläre, ſeines Ranges und ſeiner Stellung als erſter Cavalier dieſer ganzen Gegend würdig iſt und Diana ſo gut, wie Dir und uns, alle Garantien für das Gluck ihrer Zukunft bietet. Betrachte die Sache von die⸗