Teil eines Werkes 
1. Theil (1861)
Entstehung
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ihn, und üderdieß hat er ſelbſt mir niemals verborgen, daß er mit Leib' und Seele Soldat ſei. Und ſo, alles in allem, Hans Adam, ſetzte er hinzu,iſt er in meinen Augen noch immer der wackere Burſch, für den ich ihn von Anfang an hielt. Das Unrechte, was man in der Sache finden könnte, haben wir ſelber, oder vielmehr, hat Hildegard verſchuldet, nicht aber Merlin und am wenig⸗ ſten Münch. Unter ſolchen Umſtänden und in ſeinen Jah⸗ ren hätte ich vermuthlich gerade ſo gehandelt, und Du auch, Hans Adam.

Absberg war den Worten des Bruders aufmerkſam gefolgt und hatte nur ein paarmal, wie zuſtimmend, ge⸗ nickt.Und nun haſt Du alſo die Gewißheit, ſagte er

endlich nicht ohne Bewegung,daß er iſt, was Du neulich

für ein nicht wohl zu hoffendes Glück hielteſt, was ich aber, ich weiß ſelber nicht weßhalb eigentlich, neuerdings immer weniger bezweifelte. Haſt Du Dir darüber ſchon etwas klar gemacht, Großer?

Der Baron ſchüttelte den Kopf.Das fragſt Du nicht im Ernſt, Hans Adam, erwiderte er.Wie wäre das möglich? Im Allgemeinen denke ich, wie ich Dir neu⸗ lich es ausgeſprochen. Im Einzelnen aber und nun, da der Fall wirklich vorliegt, will noch gar viel bedacht und erwogen ſein. Es drängt ſich üͤberdies hiermit noch ſo manches Andere an uns heran das Verhältniß Hilde⸗ gards und Merlins und Diana's Stellung zu den Eltern.

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1864. 8. Der große Baron. I. 1