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nenden Verſtimmung ließ ſich in ſeinem Geſicht dennoch nichts bermerken.
Nach einer Weile legte Absberg die Papiere auf den Tiſch und nachdem er gedankenvoll aufſchauend, dem Bruder eine Zeit lang mit dem Blicke gefolgt war, fragte er gedämpft:„Glaubſt Du ihm, Großer?“
Der Baron blieb ſtehen und begegnete dem Auge des Anderen mit tiefem ſorgenvollem Ernſt.„Glaubſt Du ihm, Hans Adam?“ fragte er nach einer Pauſe entgegen.
Absberg nickte.„Unbedingt,“ ſagte er.
„Ich auch, Hans Adam,“ verſetzte der Baron, das Haupt neigend.„Was mir bei dieſer Geſchichte nicht recht gefällt, iſt die Verbergung ſeines Standes, allein wenn man das Ding im wahren Lichte beſieht, läßt ſich auch dieß erklären und entſchuldigen. Wollte er das Eine einmal, ſo mußte er auch wohl das Andere wollen. Er kann nichts dafür, daß ich bin, wie— ich bin und es iſt ganz richtig: den Offizier hätte ich nicht zu mir eingela⸗ den, nicht bei mir beherbergt. Und was hätte ich damit erreicht? Konnte ich ihn damit verhindern, bei ſeinen Be⸗ ſuchen Diana genau genug anzuſehen, um ihr Bild hinter ihrem und unſerem Rücken aus dem Gedächtniß zu malen, beſonders da er nun einmal ſo viel Fertigkeit beſitzt und ſo gut trifft? Daß er dem Kinde von ſeinem Auftrage geſagt und ſich ſeine Zuſtimmung erbeten, ſpricht ſehr für


